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Spezialtransporte

Großmaschinen-Umzug bei GEA Westfalia Separator Group

Bei der Bauplanung schon an Transportwege denken

Für einen Umzug im laufenden Betrieb – selbst wenn es sich um einen kleinen Büroumzug handelt, ist eine genaue Planung Grundvoraussetzung für gutes Gelingen. Um wie viel mehr gilt das, wenn übergroße Maschinen bewegt werden müssen.

Beim Kunden GEA Westfalia Separator Group saß die
Schenker Deutschland AG von Anfang an mit am Planungstisch. Im Rahmen einer Modernisierungsmaßnahme hat das Unternehmen GEA Westfalia am Stammsitz in Oelde eine neue Produktionshalle gebaut. Hierhin sollten mehrere Werkzeugmaschinen vom alten Stellplatz innerhalb desselben Firmengeländes umziehen.

Bereits im Rahmen der Bauplanung saßen die Spezialtransport-Experten der Spezialverkehre aus Dresden mit am Planungstisch. So konnte sichergestellt werden, dass von Anfang an die baulichen Voraussetzungen geschaffen wurden, die eine Bewegung des groß dimensionierten Umzugsgutes erst ermöglichten. Das war der Auftrag: Insgesamt rund 20 Maschinen sollten innerhalb des Unternehmensgeländes ihren Standort wechseln. Diese Maschinen haben beträchtliche Ausmaße: Bei durchschnittlich 12 Metern Länge, etwa 3,5 Metern Breite und 3,8 Metern Höhe bringen die Spezialmaschinen jeweils bis zu 45 Tonnen Gewicht auf die Waage.

Solche Großmaschinen können nicht einfach in der neuen Halle aufgestellt werden, sondern müssen in vorgefertigte Baugruben von jeweils 60 Zentimetern Tiefe millimetergenau auf eigene Fundamente gestellt und dort verankert werden. Da die neue Halle nicht groß genug ist, um darin einen Kran aufzustellen, haben die Logistiker in der Halle ein hydraulisches Hubgerüst aufgebaut, das in der Lage ist, die Maschinen anzuheben und am richtigen Platz abzusetzen. Hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt. Bis eine Maschine richtig platziert ist, können mehrere Stunden vergehen. „Die Maschinen müssen punktgenau auf den Ankerpunkten abgestellt, fixiert und justiert werden, erläutert Peter Linné, Leiter Spezialverkehre bei der Schenker Deutschland AG in Dresden.

Pro Maschine waren insgesamt vier Tage für den Umzug eingeplant. Am ersten Tag wurden in der Grube die Transportrampe und das Hubgerüst aufgebaut, die Maschine wird vom alten Standort bis zum Hallentor umgesetzt. Beim Transport kamen Panzerrollen zum Einsatz, die die Umsetzung der Maschine ermöglicht haben. Tag zwei war dem Transport der Maschine über das Werksgelände und der Einbringung in die Halle vorbehalten. Dazu wurde jede Maschine per Kran auf einen Lkw gesetzt und zur neuen Halle transportiert. Am dritten Tag erfolgte dann die Verankerung, Justierung und Montage am neuen Standplatz, an Tag vier erfolgen der Abbau des Hubgerüstes und die Verladung der gesamten Zusatztechnik. Ein ganzes Team an Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen begleitete das gesamte Projekt und arbeitete Hand in Hand, um die Umsetzung der Maschinen ohne lange Stillstandszeiten durchzuführen.

„Wir hier am Standort Dresden verfügen über sehr erfahrene Monteure und Techniker sowie über umfangreiches Spezialequipment wie Hubgerüste, Kräne, Luftkissentechnik, Panzerrollen etc.“, sagt Peter Linné nicht ohne Stolz. Während der Umsetzung der Maschinen lief der Betrieb beim Unternehmen GEA Westfalia weiter. „Produktionsausfälle wegen eines Umzuges kann sich kein Unternehmen leisten. Daher ist es wichtig, dass wir als Logistikunternehmen Lösungen finden, die den Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen“, hebt Peter Linné hervor.


DB Schenker specialNews

Letzte Aktualisierung: 23.09.2013

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