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Spezialtransporte

Großmaschinen-Transport von Chemnitz nach Celle

Glück gehabt - das schlechte Wetter kam erst ganz am Schluss!

Manchmal muss man einfach Glück haben. Als die Experten für Spezialverkehre der Geschäftsstelle Dresden eine übergroße Werkzeugmaschine beim Hersteller in Chemnitz abholen und zum Kunden im Großraum Hannover transportieren sollten, bestand das Glück darin, dass das Wetter bis zum Schluss gehalten hat. Naja, fast bis zum Schluss.

Doch von vorne: So eine Werkzeugmaschine wiegt nicht nur ihre rund fünfzig Tonnen, sie hat auch ziemlich unhandliche Ausmaße: zwölf Meter lang, über dreieinhalb Meter breit und eine Höhe von knapp vier Metern – das passt nicht auf einen normalen Lkw. Ergo wird ein solcher Transport als Spezialtransport mit allem, was dazu gehört, geplant und durchgeführt. So auch für den langjährigen Kunden der Schenker Deutschland AG, Baker Hughes, ein international tätiges Ölfeld-Serviceunternehmen mit deutschem Sitz in Celle.

Eine Werkzeugmaschine sollte vom Hersteller in Chemnitz an den Unternehmenssitz nach Celle transportiert werden. Der Transport erfolgte, phasenweise mit Polizeibegleitung, innerhalb von zwei Nächten nach einer Vorbereitungszeit von etwa vier Wochen.
In Celle angekommen, warteten schon zwei Kräne auf die große Fracht. Auf dem Betriebsgelände des Kunden wurde es noch einmal knifflig. Die Maschine musste von den beiden Kränen vom Lkw gehoben und auf Panzerrollen gesetzt werden, damit eine Fortbewegung Richtung Produktionshalle überhaupt möglich war. Unterwegs galt es, die Kräne umzusetzen, um die Maschine noch einmal um 90 Grad zu drehen, damit sie anschließend durch das Hallentor eingebracht werden konnte. Das heißt, wieder mussten beide Kräne „ran“: Maschine anheben, Panzerrollen umsetzen, Maschine wieder runter und rein in die Halle.

Und wann kommt das Glück ins Spiel?
Nun, als der Schwertransport auf dem Betriebsgelände eintraf, fing es an zu schneien. „Wäre das unterwegs passiert, hätte uns die Polizei höchstwahrscheinlich aus dem Verkehr gezogen“, erläutert Peter Linné, Leiter Spezialverkehre der Schenker Deutschland AG in Dresden. Und wenn dann das schlechte Wetter anhält, kann es passieren, dass ein Schwertransport tagelang auf einem Rastplatz festsitzt. „Dann gerät die gesamte Terminplanung inklusive Montage durcheinander“, sagt Linné. „Am Bestimmungsort wartet ein Team aus Ingenieuren und Montagetechnikern, um die Maschine einzubringen und zu positionieren. Wenn die vergebens warten, kostet das jeden Tag viel Geld!“ Doch in diesem Fall hat der Schneefall so lange gewartet, bis die Maschine hinter dem Hallentor eingebracht war.


DB Schenker specialNews

Letzte Aktualisierung: 22.04.2013

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