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DB Schenker Kolumne

Die Geschichte des Monats!

Erleben Sie hautnah, was unsere Mitarbeiter bei DB Schenker erleben. Lesen Sie unsere Kolumne und lassen Sie sich von DB Schenker mitreißen.

In der Tat gibt es Geschichten von und über Schenker, die man nur glauben kann, wenn man sie selbst erlebt hat, Josef Lederer berichtet: "Es war um die Zeit, als deutschlandweit Telefon-Service-Leitungen für Kunden rund um die Uhr eingerichtet wurden und es war auch die Zeit, in der die mobilen Telefone in Deutschland „Handy“ getauft wurden.

Ich hatte gerade die Unternehmenskommunikation übernommen und durfte natürlich so ein "Schenker-Handy“ mein Eigen nennen! Die Service-Leitungen wurden so rege in Anspruch genommen, dass es mein persönlicher Anspruch war, zu wissen: “was wollen unsere Kunden gerade am Wochenende von ihrem Logistiker“? (Auch dieses Wort war neu, bis dahin waren wir Spediteure) Die neue Technik ermöglichte eine sogenannte Telefonweiterschaltung vom Telefon am Schreibtisch direkt zu mir in die Badewanne - genau da befand ich mich, als das neue mobile Telefon, dass ich übrigens selbstverständlich heute noch habe, unerbittlich am Samstagmorgen gegen 10 Uhr klingelte. Nach meiner Meldung: "Schenker International Deutschland, Guten Morgen" – überrannte mich förmlich eine Stimme, die mir mitteilen wollte, dass ihm, dem Mann, dem die Stimme gehörte, ganz offensichtlich, seine aus Afrika stammende Frau, davongelaufen war!

Lederer, Schenker Deutschland AG

Ich dachte zuallererst an einen Spaßvogel vom Radio und ging scheinbar auf das Gespräch ein. Ich wollte wissen, wie ich bzw. Schenker dem guten Mann helfen könnte!
Es war der Ernst des Mannes, der mir versicherte, dass er glaubte, seine Frau hätte sich an Bord eines Schenker-Lkw auf und davon gemacht, denn in Afrika wären sie schon einmal in einem Schenker-Lkw mitgenommen worden. Einen Schenker-Lkw kennt man eben auf der ganzen Welt. Ich, immer noch an Radio denkend bejahte diese Aussage natürlich von Herzen. Ich versprach dem Mann, mittels modernster Bordkommunikation die es damals meines Wissens bei weitem noch nicht flächendeckend gab, bei allen Lkw-Fahrern nachzuforschen. Ich bat um seine Kontaktdaten und notierte mir, selbstverständlich außerhalb der Badewanne, dieselben, besonders genau die Telefonnummer.

Da der vermeintliche Radio-Spaßvogel das Gespräch aber ohne Aufklärung beendete, ließ er mich erst einmal verwundert zurück. Was tun, am Samstagmorgen? Zurückrufen? Ignorieren? Meine Neugier entschied sich für Kontaktaufnahme!

Umso verwunderter war ich, die aufgeregte Stimme des Mannes wieder zu hören, diesmal allerdings freudig erregt. "Ich wusste auf Schenker ist immer Verlass“ meinte die Stimme am anderen Ende. Ich konnte meine Bemühungen nun einstellen, seine Frau hätte ihm wohl die Goldene Kreditkarte gestohlen und wäre mit einem Taxi nach Paris durchgebrannt!

Ende Gut alles Gut! Wenn mir einer die Geschichte erzählen würde, ich glaubte an eine Ente – und doch weiß ich, dass sie wahr ist und nur eine von vielen Geschichten ist, die ich in fast 40 Jahren Schenker „life“ erleben durfte!"

Für den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte steht Ihr Kommunikationschef, Josef Lederer

Letzte Aktualisierung: 13.06.2016

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