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Ökologisches Rückgrat

Die Güterbahn als umweltfreundlichster Verkehrsträger

Die europäische Güterbahn DB Schenker Rail ist das Rückgrat von DB Schenker, wenn es um umweltschonenden Verkehr geht. Denn der Schienengüterverkehr in Europa ist der umweltfreundlichste Transportweg.

Diese Spitzenposition baut DB Schenker Rail beispielsweise durch bessere Auslastung der Züge, Modernisierung der Anlagen, den Einsatz schadstoffarmer Motoren und neuer Partikelfilter in Diesellokomotiven weiter aus. Eine wichtige Rolle spielt auch, dass DB Schenker Rail europaweit rund 85 Prozent der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr klimaschonend mit elektrischer Traktion erbringt. Tag für Tag entlastet DB Schenker mit seinen rund 5.000 Güterzügen Europas Straßen und erspart der Umwelt damit 17.000 Tonnen CO2 täglich. Nachfolgend einige Beispiele aktueller Maßnahmen:

Bremsenergierückspeisung

Hierbei werden Lokomotiven mit Drehstromtechnik ausgerüstet, die die Bewegungsenergie des Zuges beim Bremsen in Strom umwandelt und zurück in die Oberleitung einspeist. 2012 wurden im gesamten Schienengüterverkehr der DB auf diesem Weg 143 Gigawattstunden – das entspricht mehr als 5 Prozent des Traktionsstromverbrauchs von DB Schenker Rail – eingespart.

Neue Fahrzeuggeneration

Im Jahr 2012 hat die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG), eine Tochter der DB Schenker Rail AG, vier neue Hybrid-Rangierlokomotiven von Alstom in Betrieb genommen. Die MEG verfügt nun als erstes Unternehmen in Europa über eine Flotte von Hybrid-Fahrzeugen im Schienengüterverkehr.

Auch die Auslieferung der neuen Rangierlok-Baureihe 261 (Typ Gravita) schreitet voran. Bis Ende 2012 waren bei DB Schenker Rail bereits 100 dieser schadstoffarmen Lokomotiven mit zusätzlichen Rußpartikelfiltern im Einsatz. Damit ist die größte Tranche der insgesamt 130 bestellten modernen und umweltfreundlichen Dieselloks ausgeliefert.

In die neue Diesellok-Flotte investiert DB Schenker Rail insgesamt rund 240 Millionen Euro, darunter allein zehn Millionen Euro in die speziellen Filter, die nach Herstellerangaben 97 Prozent der Rußpartikel auffangen. Durch Verbesserungen innerhalb des Motors liegen darüber hinaus auch die Emissionen von Stickoxiden um bis zu 40 Prozent unter dem Standard vergleichbarer Lokomotiven.

Die schadstoffarme Fahrzeugflotte

Ältere Diesel-Lokomotiven, die vor allem im Rangierbetrieb eingesetzt werden, hat DB Schenker Rail sukzessive mit neuen, schadstoffärmeren Motoren ausgestattet. Nur Fahrzeuge auf dem neuesten Stand der Technik sind auch auf dem neuesten Stand des Umweltschutzes. DB Schenker
Rail investiert seit mehreren Jahren rund 500 Millionen Euro in dieses Programm.

Lärmminderung

Die DB hat sich das Ziel gesetzt, trotz des zunehmenden Verkehrs den Schienenverkehrslärm bis 2020 gegenüber dem Jahr 2000 zu halbieren. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, werden Maßnahmen zur Lärmreduzierung am Fahrzeug vorgenommen. Bei neuen Güterwagen verhindern Verbundstoffbremssohlen ein Aufrauen der Ränder und reduzieren die Rollgeräusche der Wagen erheblich. Um eine flächendeckende Lärmminderung zu erreichen, müssen auch die Bestandsgüterwagen umgerüstet werden. Im Rahmen des Pilotprojekts "Leiser Rhein" beteiligt sich DB Schenker Rail mit dem Umbau von bis zu 1.250 Güterwagen am freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes.

Energie- und Ressourceneinsatz im Bereich Fahrzeug-Instandhaltung

Die Erfassung und Bewertung des stationären Energieverbrauchs findet seit 2002 für den Bereich Fahrzeug-Instandhaltung statt und bezieht sich auf den Wasser-, Elektroenergie- und Heizenergieverbrauch. Es werden jährlich Ziele zur Reduzierung des Verbrauchs dieser Medien vereinbart und dokumentiert.

Schulungen in energiesparender Fahrweise

Alle Triebfahrzeugführer von DB Schenker Rail werden regelmäßig für energiesparendes Fahren geschult. Hat ein Zug seine angestrebte Höchstgeschwindigkeit erreicht, kann er über weite Strecken rollen und verliert nur geringfügig an Geschwindigkeit. Gegenüber dem herkömmlichen Fahrstil können bei Elektroloks fünf und bei Dieselbetrieb vier Prozent Energie eingespart und die CO2-Emissionen in gleichem Umfang vermindert werden.

Letzte Aktualisierung: 13.06.2016

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