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Maßnahmen in stationären Anlagen

Energieeffizienz soll vor allem bei Neu- und Umbauten verbessert werden

Auch in stationären Anlagen wie Logistikzentren oder Terminals reduziert DB Schenker den CO2-Ausstoß weiter.

Um die CO2-Emissionen pro Quadratmeter zu senken, stehen zahlreiche Instrumente  wie Photovoltaik-, Windkraft- und Solarenergieanlagen, natürliche Kühlsysteme, der Einsatz von Geothermie bis hin zu energieeffizienter Fördertechnik und innovativen Leuchtsystemen, Wärmedämmung oder intensiverer Nutzung von Regenwasser zur Verfügung.

Mit Eco Warehouse hat DB Schenker ein integriertes Konzept entwickelt, mit dem Lagergebäude energieeffizient betrieben und die CO2-Emissionen um bis zu 35 Prozent reduziert werden können. Basierend auf  diesem Konzept bauen und entwickeln die Spezialisten neue umweltfreundliche und -verträgliche Logistikzentren. Außerdem beinhaltet das Konzept bestimmte fest definierte „Eco-Methoden“, mit denen bestehende Warenläger zu „Eco Warehouses“ umgebaut werden.

Die Prinzipien für die Konstruktion neuer Lagergebäude von DB Schenker beruhen auf globalen Standards für nachhaltiges Bauen analog den Bestimmungen nach LEED, BREEAM und DGNB *. Dazu gehören Techniken zur Wärmeisolierung, der Einsatz schnell erneuerbarer, lokal verfügbarer Ressourcen, die Installation von Solarenergie- und Regenwassernutzungstechniken sowie umweltbewusste Standortdefinition und Standorterreichbarkeit mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel. In der Planungsphase ist bei der Auswahl von Lieferanten und Materialtransportgeräten wie Elektro-Gabelstaplern oder recyclefähigen Paletten die Umweltfreundlichkeit ein entscheidendes Kriterium.

Der Wechsel von dieselbetriebenen Staplern zu Elektro- bzw. Gasstaplern reduziert Emissionen und macht DB Schenker-Lagerhäuser öko-effizienter.

* LEED: Leadership in Energy and Environmental Design
BREEAM: Building Research Establishment Environmental Assessment Method
DGNB: Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Beispielhaft sind Aktivitäten in Belgien:

So hat DB Schenker in seinem Logistikzentrum in Willebroeck, das vor allem für Kunden aus der Konsumgüterbranche im Einsatz ist, ein natürliches Kühlsystem eingesetzt. Dabei werden niedrige Außentemperaturen in der Nacht dazu genutzt, die gesamte Anlage auch tagsüber kühl zu halten. Sobald die Außentemperatur in der Nacht um zwei Grad geringer ist als die Temperaturen in der Halle, startet dieses besondere Kühlsystem, das auch tagsüber wirkt.

Letzte Aktualisierung: 27.04.2016

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